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WBZ-Neubau: Gemeinsam an der Erfolgsgeschichte weitergebaut!

Das Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ) in Reinach hat gemeinsam an seiner Erfolgsgeschichte weitergebaut. Stephan Zahn, WBZ-Direktor, gibt im Interview bereits erste Einblicke in den WBZ-Neubau.

Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende im Garten vor dem WBZ-Neubau. Bilder: zvg

13.10.2021

Vor rund sieben Jahren hat die Überarbeitung der längerfristigen WBZ-Strategie erstmals die Türen für einen Neubau geöffnet. «Ein solides, modernes und vielfältiges Raumangebot sowie eine grösstmögliche Teilhabe und Normalisierung für Menschen mit Behinderung – das ist unser Ziel. Daran arbeiten wir tagtäglich. Damit dieses Ziel jedoch erreicht werden kann, muss auch die Infrastruktur dem heutigen Standard entsprechen», so Stephan Zahn, WBZ-Direktor, auf die Frage, auf wann die ersten Gedanken eines WBZ-Neubaus zu datieren sind.

Das WBZ setzt sich seit über 46 Jahren für Menschen mit Behinderung ein. An dieser Erfolgsgeschichte soll auch der WBZ-Neubau anknüpfen. «Wir haben viele langjährige Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende – diesen familiären Charakter wollten wir behalten», betont Zahn. Auch deshalb wollte man ein WBZ an einem zweiten Standort vermeiden. Dass der WBZ-Neubau in unmittelbarer Nähe realisiert werden konnte, ist zu einem sehr grossen Teil der Bürgergemeinde Reinach zu verdanken. Ihr gehört das Land, auf welchem nun der WBZ-Neubau steht.

Eine Bewohnerin und ein Mitarbeiter gemeinsam mit Maskottchen Neubi zu Besuch auf der Baustelle des WBZ-Neubaus.
Eine Bewohnerin und ein Mitarbeiter gemeinsam mit Maskottchen Neubi zu Besuch auf der Baustelle des WBZ-Neubaus.

Aber nicht nur die unmittelbare Nähe des WBZ-Neubaus war eine wichtige bauliche Vorgabe. Zahn betont: «Mit Workshops zu unterschiedlichen Themen haben wir im Vorfeld der Planungsphase die Wünsche und Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitenden abgeholt. Daraus haben wir das ‹Muss› für das Neubauprojekt abgeleitet. Eine helle und offene Architektur – um einen von vielen Aspekten zu nennen.» Der Neubau ist über die Verbindungsbrücke direkt an den Bestandsbau gekoppelt. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben nun alle helle und grosszügige Zimmer mit eigener Nasszelle. Zudem gibt es auf den Bewohnerstockwerken nun mehr Privatsphäre und Aufenthaltsräume, welche ihren Bedürfnissen entsprechen. «Ein grosses Plus ist natürlich der Garten. Ein Ort der Aktivierung, Begegnung und Naherholung», fährt Zahn fort.

Neben dem Angebot für die Bewohnerinnen und Bewohner bietet das WBZ neu auch Servicewohnungen mit WBZServiceleistungen an. Die zwölf 2,5- und 3,5-Zimmer-Wohnungen befinden sich in den obersten Stockwerken und bestechen mit einer atemberaubenden Fernsicht.

Ein Tag der offenen Tür wäre ursprünglich für Mitte September geplant gewesen. «Leider können wir in dieser unsicheren Corona-Situation ein Fest dieser Grössenordnung nicht verantworten. Zum Schutz von Menschen mit Behinderung und uns allen verschieben wir das Fest schweren Herzens,» fügt Zahn mit Wehmut hinzu. Zahn fügt an: «Es ist uns aber ein grosses Anliegen, dass alle Interessierten die Möglichkeit erhalten, unseren Neubau zu besuchen.» Verschoben ist nicht aufgehoben: Für den Tag der offenen Tür wird aktuell ein neues Datum gesucht und sobald wie möglich bekanntgegeben.