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«Basel als erlebnisreiche Spielwiese»

Durch verschiedene Aktionen scheint Pro Innerstadt Basel omnipräsent. Das ist zum Grossteil Mathias F. Böhm zu verdanken, der seit dem Strategiewechsel vor neun Jahren auf mehr Vielfalt setzt.


17.06.2021

Wie hat sich der Tätigkeitsbereich von Pro Innerstadt Basel in den letzten Jahren verändert? 

Wir sind vielseitiger geworden und tanzen jenseits des klassischen Citymanagements auf verschiedenen Hochzeiten. Wir haben unseren Aktionsradius erweitert, integrieren viele Themen wie z. B. Immobilien, unterstützen Startups, bieten Workshops an usw. Bei allem, was wir tun, versuchen wir zu antizipieren und ein Gspüri zu entwickeln, welche Themen relevant werden und wie sich das Nutzerverhalten ändert. Wir möchten ja auch Erlebnisse schaffen. Durch die Vielfalt an Tätigkeiten sind wir gleichzeitig präsenter geworden.

Welche Erlebnisse erwarten einen in Basels Innenstadt?

Im Gegensatz zu Shoppingcentern ist und bleibt die Innenstadt ein sich ständig wandelnder Raum. Das fängt schon beim Wetter an, mit dem Wechselspiel von Regen und Sonne. Und die Innenstadt hat eine eigene Dynamik, wird auf natürliche Weise bespielt – durch Gastronomie, Läden, Kultur. Im Prinzip ist die Innenstadt ein grosses Wohnzimmer, das sich ständig neu wandelt.

Die vielen Baustellen in dem grossen Wohnzimmer haben aber einen negativen Beigeschmack.

Wenn wir eine aktive Stadt behalten wollen, müssen wir Baustellen ertragen. Wie sonst soll sich der Wandel vollziehen? Das, was aus den Baustellen hervorgeht, ist ja dann auch attraktiver als vorher, z. B. die Freie Strasse. Damit eine Stadt sich stets zeitgemäss positionieren kann, braucht es gute Rahmenbedingungen, eine gute Grundinfrastruktur und moderne Technik.

Welche Rolle spielen die Quartiere im Attraktivitätswettbewerb der Innenstädte?

Will die Stadt per se attraktiv sein, muss man alles zur Stadt zählen, was mit ihr zusammenhängt. Die Stadtentwicklung muss daher immer grösser denken, Bedürfnisse von Unternehmen, Bewohnern und Touristen berücksichtigen und daraus integrative Konzepte entwickeln. Wird z. B. eine wichtige Institution wie das Naturhistorische Museum ins St. Johann platziert, ändern sich Gewohnheiten der Menschen und das Quartier wird nach und nach integriert. Lokale Märkte, Foodstände oder Hofläden haben insbesondere während der Pandemie und Lockdowns viele Menschen angezogen und auch zur lokalen Verwurzelung beigetragen.

Was Basel ausmacht, ist auch seine transkulturelle Gesellschaft. Wie schafft man es, alle zu integrieren?

Da gibt es sicher noch Potenzial. Auch hinsichtlich der sprachlichen und kultursensiblen Ansprache. Auf der anderen Seite ist für Expats, die hier sesshaft werden, die Sprache in der Regel kein Thema mehr. Zudem haben Expats teils sehr schnell agierende Netzwerke. Das könnte sicher mehr genutzt werden. Wir sehen aber auch, wie gut leicht vermittelbare Produkte wie z. B. die Bons bei den grossen Pharmaunternehmen wie Novartis oder Roche wie selbstverständlich angenommen werden.
 

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